Polizeihunde

Das Zentrale Diensthundwesen bei der ZPD NI

Das Zentrale Diensthundwesen ist organisatorisch als Dezernat 21.3 bei der Abteilung 2 der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen angegliedert.

 

Am Standort Ahrbergen bei Hildesheim findet auf rund 42.000 Quadratmetern Fläche die Ausbildung von Schutz- und Spezialhunden für die Polizei Niedersachsen statt.

Vierbeinige Helfer sind unverzichtbare Partner in vielen polizeilichen Einsatzsituationen. Sieben Polizeihundeausbilder sowie zwei Beschäftigte sorgen an ihrem Trainingsstandort in Ahrbergen bei Hildesheim dafür, dass die über 200 Diensthunde in Niedersachsen ihre Talente voll zum Einsatz bringen können.

Oft sind es die Diensthunde, die der Polizei spektakuläre Erfolge bei der Suche nach Vermissten, Rauschgift, Sprengstoff und Beweismitteln bescheren. Darüber hinaus gibt es viele andere Einsätze, bei denen die Vierbeiner unverzichtbar sind. So bei dem gezielten Vorgehen gegen gewalttätige Personen oder dem Einsatz bei Großveranstaltungen aller Art. Voraussetzung ist intensives und professionelles Training.Die Ausbildung zum Schutzhund dauert bis zu sechs Monate. Diensthunde mit besonderen Instinkten erhalten eine zusätzliche Spezialausbildung zum Sprengstoffhund, Rauschgiftspürhund, Leichenspür- und Bluthund oder Brandmittelspürhund in weiteren acht bis elf Wochen.Die Aufgaben des Diensthundwesens im Einzelnen:

  • Zentrale Aus- und Fortbildung und Zentralstelle für Prüfungsordnungen
  • Erstellung und Überwachung von Trainingsstandards
  • Fachliche Beratung und Unterstützung der Polizeibehörden in Niedersachsen
  • Auswahl und Eignungsfeststellung von neuen Diensthunden
  • Entwicklung, Erprobung und Festlegung von Einsatzmöglichkeiten für Diensthunde sowie von spezifischen Einsatz- und Ausbildungsmitteln im Diensthundewesen